Tor­stra­ße 1

Buch: Torstrasse 1

Sybil Volks

Tor­stra­ße 1, Roman

Ein Jahr­hun­dert, zwei Fami­li­en und ein Haus im Her­zen Ber­lins – aus­ge­hend von der wah­ren Geschich­te des Hau­ses in der Tor­stra­ße 1

Ber­lin, Tor­stra­ße 1: Kauf­haus Jonass, Hit­ler­ju­gend, SED-Zen­tra­le, Soho House – das impo­san­te Gebäu­de wird über acht Jahr­zehn­te zum Spie­gel der Zeit. Und zum Brenn­punkt des Lebens von Vicky und Har­ry, Elsa und Bern­hard. Hier kam 1929 zur Eröff­nung des Kauf­hau­ses Elsa zur Welt, als unehe­li­ches Kind der Ver­käu­fe­rin Vicky. Hier begann die gro­ße Lie­be zwi­schen Vicky und Har­ry Grün­berg, dem Sohn der jüdi­schen Kauf­haus­be­sit­zer. Und Elsas tie­fe Freund­schaft zu Bern­hard, des­sen Vater das Haus mit gebaut hat. Sie erle­ben, wie Fami­lie Grün­berg ver­trie­ben wird, die Hit­ler­ju­gend ein­zieht und nach dem Krieg das Insti­tut für Mar­xis­mus-Leni­nis­mus. Trotz Krieg und geteil­ter Stadt blei­ben Vicky und Har­ry, Elsa und Bern­hard ein­an­der ver­bun­den. Mit ihnen taucht man beim Lesen ein in die flir­ren­de Atmo­sphä­re Ber­lins von den Zwan­zi­ger­jah­ren bis heu­te.

Ein Gesell­schafts­ro­man und eine Erzäh­lung von Lie­be und Freund­schaft in wech­sel­vol­len Zei­ten – aus­ge­hend von der wah­ren Geschich­te des Hau­ses.

Ver­filmt als TV-Serie von den Pro­du­zen­ten von »Baby­lon Ber­lin«

»Tor­stra­ße 1« Roman, Neu­aus­ga­be Pen­gu­in 2025, Bro­schur, 400 Sei­ten, 13 €, ISBN: 978–3‑328–11160‑3. Auch erhält­lich als eBook. Ori­gi­nal­aus­ga­be dtv 2012 (Hard­co­ver), 2014 u. 2022 (Taschen­buch).

Die Geschich­te der Tor­stra­ße 1

Vom Kauf­haus über Hit­ler­ju­gend und Polit­bü­ro zum Club-Hotel

Die Geschich­te des Gebäu­des in der Tor­stra­ße 1 in Ber­lin beginnt in den Jah­ren 1928/29. Die jüdi­schen Kauf­män­ner Hugo Hal­le und Her­mann Gollu­ber lie­ßen auf dem Gelän­de eines ehe­ma­li­gen Exer­zier- und Reit­hau­ses das Kre­dit­wa­ren­haus ›Jonass & Co‹ im Stil der Neu­en Sach­lich­keit errich­ten.
Auf 15.000 m² bot das Kauf­haus sei­ne Waren an. Die Kun­den konn­ten Waren mit einem Kauf­schein erwer­ben: Ein Vier­tel des Waren­werts wur­de ange­zahlt, der Rest in drei Monats­ra­ten abge­zahlt. Dies war beson­ders für die ärme­re Bevöl­ke­rung des Ber­li­ner Ostens attrak­tiv.

Dem Kauf­haus gegen­über wur­de 1930 auf dem Niko­lai-Fried­hof der SA-Sturm­füh­rer Horst Wes­sel begra­ben, sein Grab wur­de zum Wall­fahrts­ort der Natio­nal­so­zia­lis­ten. Nach der Macht­er­grei­fung der NSDAP war der Inha­ber Her­mann Gollu­ber (Hugo Hal­le war bereits ver­stor­ben) schwe­ren Repres­sa­li­en aus­ge­setzt und hat­te eine ›Ari­sie­rung‹ sei­nes Kauf­hau­ses zu befürch­ten. Um sel­bi­ger zu ent­ge­hen, nahm er zwei ›ari­sche‹ Ange­stell­te in die Geschäfts­füh­rung auf. Die Bemü­hun­gen waren jedoch ver­ge­bens. Der Grün­der des Kauf­hau­ses ›Jonass & Co‹ wur­de unter dem Nazi­re­gime schritt­wei­se aus dem eige­nen Geschäft gedrängt. Gollu­ber floh 1939 mit sei­ner Fami­lie in die USA, wo er kur­ze Zeit spä­ter ver­starb.

Die neu­en Besit­zer des Kauf­hau­ses ›Jonass & Co‹ ver­leg­ten den Waren­ver­kauf 1934 in neue Räum­lich­kei­ten am Alex­an­der­platz 2. Das von Juden erbau­te Gebäu­de in der Tor­stra­ße 1 ver­mie­te­ten sie an die NSDAP, die es zunächst für Pro­pa­gan­da-Aus­stel­lun­gen nutz­te. Nach einem Umbau zog die Ver­wal­tung der Reichs­ju­gend­füh­rung (Hit­ler­ju­gend) mit 1.000 Ange­stell­ten unter dem Reichs­ju­gend­füh­rer Arthur Axmann ein. 1942 kauf­te die NSDAP das Haus. Wie durch ein Wun­der blieb das präch­ti­ge Gebäu­de in der Tor­stra­ße 1 im Zwei­ten Welt­krieg fast unbe­schä­digt.

Nach der Tei­lung Deutsch­lands schrieb das Gebäu­de erneut poli­ti­sche Geschich­te: Als ›Haus der Ein­heit‹ beher­berg­te es das Zen­tral­ko­mi­tee der SED und war als Sitz des Polit­bü­ros bis 1958 das Macht­zen­trum der DDR. Der Prä­si­dent der DDR, Wil­helm Pieck, und der SED-Vor­sit­zen­de Otto Gro­te­wohl hat­ten dort ihre Arbeits­räu­me.

Wo zu Zei­ten des Natio­nal­so­zia­lis­mus 20 Jah­re zuvor gegen jüdi­sche Kauf­leu­te demons­triert wur­de, pro­tes­tier­ten wäh­rend der Unru­hen am 17. Juni 1953 auf­ge­brach­te Arbei­ter gewalt­sam gegen das DDR-Regime.

Nach­dem das Polit­bü­ro an den Wer­der­schen Markt gezo­gen war, wur­de das Gebäu­de zum Insti­tut für Mar­xis­mus-Leni­nis­mus umfunk­tio­niert. Hier befan­den sich auch die geschicht­li­chen Archi­ve der KPD und das Zen­tra­le Par­tei­ar­chiv der SED.

Nach der Wen­de und der damit ein­her­ge­hen­den Auf­lö­sung des Insti­tuts stand das Gebäu­de seit 1995 leer. Es wur­de an die Nach­kom­men der ursprüng­li­chen Besit­zer zurück­ge­ge­ben, und die jüdi­sche Erben­ge­mein­schaft bot das geschichts­träch­ti­ge Gebäu­de schließ­lich zum Kauf an.

Erst acht Jah­re spä­ter fand sich eine Inves­to­ren­grup­pe, die den Kom­plex kauf­te. Nach auf­wen­di­gen und denk­mal­ge­rech­ten Sanie­run­gen eröff­ne­te 2010 das Soho House Ber­lin. Aus dem Kauf­haus, dem Sitz der Reichs­ju­gend­füh­rung und der SED-Zen­tra­le ist nun ein Hotel und exklu­si­ver Pri­vat-Club gewor­den. Vor allem ein inter­na­tio­na­les Publi­kum aus Medien‑, Kunst- und Mode­welt geht hier ein und aus, trifft sich im Well­ness-Bereich, an der Bar oder im Pool auf dem Dach.

Inter­view mit Ulri­ka Rin­ke und Mari­an­ne Bohl, dtv

Frau Volks, in Ihrem Nach­wort zum Roman erwäh­nen Sie einen Arti­kel in der Ber­li­ner Zei­tung über das Gebäu­de in der Tor­stra­ße 1. In dem Text hieß es: »Wenn Häu­ser Geschich­ten erzäh­len könn­ten, hät­te die­ses Gebäu­de den Stoff für einen gan­zen Roman.« Was an die­sem Stoff und an die­sem Haus hat Sie so sehr fas­zi­niert, dass Sie beschlos­sen, selbst die­sen Roman zu schrei­ben?

Mich hat fas­zi­niert, dass durch ein gan­zes tur­bu­len­tes Jahr­hun­dert hin­durch die­ses Haus stets Zeit­ty­pi­sches ver­kör­pert hat: vom Kauf­haus jüdi­scher Inha­ber über die Hit­ler­ju­gend und die Zen­tra­le der SED bis zu Leer­stand und Neu­eröff­nung als exklu­si­ver Pri­vat-Club für die inter­na­tio­na­le Medi­en-Socie­ty von heu­te. Und mit dem Wunsch, die­ses bemer­kens­wer­te Haus für vie­le leben­dig wer­den zu las­sen, wur­den Elsa und Bern­hard gebo­ren und die Geschich­te nahm ihren Lauf.

Eine Geschich­te, die so vie­le Jahr­zehn­te umspannt und so eng mit der Geschich­te Deutsch­lands und Ber­lins ver­wo­ben ist, lässt sich nicht im luft­lee­ren Raum erzäh­len. Auch die eige­ne unmit­tel­ba­re Lebens­er­fah­rung kann nicht aus­rei­chen, zumal ja die Geschich­ten sowohl in Ost- als auch in West­ber­lin spie­len. Man braucht enorm viel his­to­ri­sches Wis­sen, selbst wenn es sich um Details han­delt, die nur im Hin­ter­grund eine Rol­le spie­len – der Koh­le­er­satz Bran­da bei­spiels­wei­se, des­sen Geruch zur Zeit der Ber­li­ner Luft­brü­cke in Vicky und Elsas Woh­nung vor­herrscht. Wie sind Sie bei der Recher­che vor­ge­gan­gen?

Mit der eige­nen Lebens­er­fah­rung wäre ich hier nicht weit gekom­men 😉 Aber Geschich­te, nicht zuletzt Stadt­ge­schich­te, fin­de ich total span­nend. Und wie die gro­ße Geschich­te die vie­len klei­nen Leben beein­flusst – und umge­kehrt –, ist eine zen­tra­le Fra­ge des Romans. Ich habe in jedem Kapi­tel ver­sucht, für das jewei­li­ge Jahr­zehnt eine typi­sche Stim­mung ein­zu­fan­gen, Moti­ve, Musik, Gerü­che, Bil­der. 
Und da Sie das Kapi­tel 1949 anspre­chen: Jeder kennt die Luft­brü­cke, die Rosi­nen­bom­ber, und die kom­men auch vor. Aber leben­dig wird die Zeit erst, wenn Vicky und Elsie in der nach Bran­da rie­chen­den Küche Lebens­mit­tel­kar­ten mit Rasier­klin­gen fäl­schen oder nachts um zwei Uhr auf­ste­hen und bügeln, sobald ihr Vier­tel sei­ne Strom­ra­ti­on bekommt. Sol­che Details habe ich in Zeit­zeu­gen­be­rich­ten gefun­den. Die Ber­li­ner Zen­tral- und Lan­des­bi­blio­thek mit ihren Archi­ven ist eine Fund­gru­be, aber auch das Inter­net. Für die Sze­ne in der Femi­na-Bar habe ich Bil­ly Wil­ders Film »A For­eign Affair« von 1948 ange­schaut, da war die Bar ori­gi­nal­ge­treu nach­ge­baut. Für die in der DDR spie­len­den Kapi­tel konn­te ich unter ande­rem Freun­din­nen befra­gen, die sowohl inner­halb als auch am Ran­de des Sys­tems Erfah­run­gen gesam­melt haben. Um das Soho House von heu­te leben­dig wer­den zu las­sen, habe ich es zwei­mal besich­tigt, zuerst vor dem kom­plet­ten Innen­um­bau und dann kurz vor der Wie­der­eröff­nung 2010. 
Vor dem Umbau waren vie­le Räu­me ver­wüs­tet, Kabel hin­gen von der Decke, der Holz­bo­den schlug Wel­len. Ande­re Räu­me dage­gen sahen aus, als wären sie vor Kur­zem erst ver­las­sen wor­den. Im ehe­ma­li­gen Polit­bü­ro stan­den Ein­bau­schrän­ke offen, ver­gilb­te Papie­re lagen über den Fuß­bo­den ver­teilt, ein­schließ­lich des Pas­sier­scheins, den ich im Roman Elsa als Ein­tritts­kar­te in die Hand gebe. Und so puz­zelt sich durch all die­se Teil­chen ein Hin­ter­grund zusam­men, eine Büh­ne, auf der die Figu­ren los­le­gen kön­nen.

Die Ele­men­te die­ser Büh­ne las­sen sich recher­chie­ren. Aber wie fin­det oder erfin­det man die Men­schen, die den Roman bevöl­kern, – von zeit­ty­pi­schen Figu­ren wie der alten Jüdin Cha­ja aus der »Mulack­ei«, die auf die klei­ne Elsa auf­passt, bis hin zu den tra­gen­den Cha­rak­te­ren?

Ich den­ke mir die Figu­ren weit­ge­hend aus. Mei­ne Fami­lie und Freund/innen las­se ich lie­ber raus, ich will ja wei­ter­hin mit ihnen befreun­det blei­ben. Außer­dem macht das Erfin­den mehr Spaß, das ist auch für mich selbst neu und manch­mal über­ra­schend, was die Figu­ren dann so trei­ben. Cha­ja, eine Neben­fi­gur, ist eine der vie­len meist armen »Ost­ju­den«, die damals im Scheu­nen­vier­tel leb­ten, und somit ein Kon­trast zur wohl­ha­ben­den jüdi­schen Kauf­haus­be­sit­zer­fa­mi­lie Grün­berg. Doch über das Zeit­ty­pi­sche hin­aus ist sie auch eine alte Frau, die krank in ihrer Sou­ter­rain­woh­nung liegt und die Schu­he der Pas­san­ten beob­ach­tet, die an ihrem Fens­ter vor­über­ge­hen. Die Haupt­fi­gu­ren Elsa und Bern­hard, Vicky und Wil­helm haben vor­ab eine »Bio­gra­phie« bekom­men, Part­ner, Kin­der, Beru­fe, Eigen­hei­ten, Sta­tio­nen ihres Lebens, wann sie sich begeg­nen, tren­nen und wie­der­be­geg­nen. Aber auch sie haben sich im Lau­fe ihres Roman­le­bens wei­ter­ent­wi­ckelt und sind immer mal wie­der vom »vor­ge­schrie­be­nen« Pfad abge­wi­chen. Zum Bei­spiel als Vicky 1970 mit über 60 Jah­ren in die USA fliegt, um ihre gro­ße Lie­be Har­ry Grün­berg wie­der­zu­fin­den, oder Bern­hard zu Wen­de­zei­ten anfängt, die Wohn­zim­mer­schrank­wand samt sei­ner bis dahin glück­li­chen Bezie­hung zu zer­trüm­mern.

Was brau­chen Sie – neben die­sem Hin­ter­grund­wis­sen über die Zeit, die Welt und die Figu­ren, die Sie beschrei­ben –, um arbei­ten zu kön­nen?

Zum Schrei­ben brau­che ich den größ­ten anzu­neh­men­den Luxus: Zeit und Ruhe. Viel mehr nicht. Natür­lich muss und möch­te man als schrei­ben­der Mensch auch raus­ge­hen, um etwas von der Welt und den Mit­men­schen mit­zu­be­kom­men. Aber das Schrei­ben selbst geht für mich am bes­ten zu Hau­se am PC. Äußerst lang­wei­lig, von außen betrach­tet. Im Kopf aber immer wie­der ein gro­ßes Aben­teu­er.

Wel­ches von den acht Jahr­zehn­ten, in denen der Roman spielt, war für Sie die größ­te schrift­stel­le­ri­sche Her­aus­for­de­rung?

Die größ­te Her­aus­for­de­rung waren für mich die Drei­ßi­ger Jah­re. Die sind sehr weit weg, gefühlt auch viel wei­ter weg als die Zeit davor, die Zwan­zi­ger, die der heu­ti­gen Zeit in vie­lem näher ste­hen. Über die Nazi­zeit ist schon so viel geschrie­ben wor­den und gleich­zei­tig ist sie noch immer ein Minen­feld, in dem man sich ungern bewegt. Aber auch hier waren es vor allem die nicht all­ge­mein bekann­ten Vor­komm­nis­se, die ich span­nend fand. Zum Bei­spiel die hass­erfüll­te Pro­pa­gan­da gegen die »jüdisch-kapi­ta­lis­ti­schen Waren­häu­ser« und der per­fi­de Pro­zess der »kal­ten« Ent­eig­nung, der auch das Kauf­haus Jonass trifft.

Und in wel­ches Jahr­zehnt wür­den Sie am liebs­ten für einen Tag ein­tau­chen?

Spon­tan und von Her­zen wären es die Zwan­zi­ger. Das ist sicher auch so eine Sehn­sucht nach einem Deutsch­land und Ber­lin vor der Kata­stro­phe. Vor dem Mor­den, der Ver­trei­bung, der Zer­stö­rung von Men­schen­le­ben, Kul­tur und Stadt­bild. Aber wenn ich noch mal über­le­ge und es wirk­lich nur für einen Tag wäre, wür­de ich die Drei­ßi­ger wäh­len. Gera­de weil sie gefühlt am wei­tes­ten weg sind. Um es ein klei­nes biss­chen bes­ser zu ver­ste­hen.

»Ab und zu liest man Bücher, die kann man nicht aus der Hand legen, die las­sen Geschich­te leben­dig wer­den und erschaf­fen Men­schen, nach denen man süch­tig wird. Genau­so ging es mir mit Sybil Volks tol­lem Roman: Tor­stra­ße 1.«
Peter Twie­haus, ZDF Mor­gen­ma­ga­zin, 29.11.2012

»Sybil Volks fängt 80 Jah­re deut­scher Geschich­te so fes­selnd ein, dass man nach 400 Sei­ten denkt: ›Scha­de, schon zu Ende?‹«
Ste­pha­nie Lam­precht, Ham­bur­ger Mor­gen­post, 15.11.2012

»Sybil Volks ist mit ›Tor­stra­ße 1‹ ein gran­dio­ser Roman gelun­gen, der die Leser in sei­nen Bann zu zie­hen ver­mag, span­nend, berüh­rend, leben­dig.«
Annet­te Glo­ser, histo-couch.de, 05.02.2014

»Eine schön erzähl­te Geschich­te von erfun­de­nen Men­schen und einem wirk­li­chen Haus mit­ten in Ber­lin.«
Moni­ka Burg­hard, Radio­BER­LIN 88,8 – Bücher­tipps, Novem­ber 2012

»Der Roman erzählt Geschich­ten, die das Jahr­hun­dert geschrie­ben hat, viel­fäl­tig, schil­lernd schön, aber auch grau­sam.« Ingrid Mos­blech-Kalt­was­ser, lifestylesite.de, 15.11.2012

»Die­ses Buch lässt den Leser nicht los, auch weil die über­zeu­gen­den Cha­rak­te­re ihm ans Herz wach­sen.«
Eva Maria Niel­sen, suite101.de, 23.11.2012

»Eine wun­der­ba­re Geschich­te über Freund­schaft und Lie­be und ein emo­tio­na­les Kapi­tel deut­scher Geschich­te.«
Kie­ler Nach­rich­ten, 20.02.2013

“Jüdi­sches Kauf­haus, Sitz der Hit­ler­ju­gend, SED-Zen­tra­le – und heu­te das Soho House. Eine Schrift­stel­le­rin fand in einem Gebäu­de an der Tor­stra­ße Stoff für einen beein­dru­cken­den Roman.”
Jan Drae­ger, Ber­li­ner Mor­gen­post, 27.01.2013

»Eine gut kon­stru­ier­te Geschich­te, in der Lie­be und Leid, Ver­bun­den­heit, Lüge und Angst durch poli­ti­sche Macht­struk­tu­ren stark geprägt und gut nach­voll­zieh­bar sind. Infor­ma­tiv und unter­halt­sam.«
Frau­ke Rich­ter, Rund­brief – Nach­rich­ten und Ver­band Büche­rei­en, März 2013

»Die Lek­tü­re wird zu einem lan­gen Kino­be­such, und es ist wohl nur eine Fra­ge der Zeit, bis ein Pro­du­zent auf die­sen Stoff auf­merk­sam wird und ihn in Sze­ne setzt. … Wer sich erin­nern will an die deut­sche Geschich­te oder wer ande­re an ihr teil­ha­ben las­sen möch­te, dem sei „Tor­stra­ße 1“ emp­foh­len – als eine im bes­ten Sin­ne unter­halt­sa­me Lek­tü­re … .«
Rein­hard Hübsch, Nord­west­ra­dio Lese­zeit, März 2013